Ruhestand - Unruhestand

von Ralf Kallenborn (Kommentare: 0)

Mit Würde und Leichtigkeit in den Ruhestand

Wir warten sehnsüchtig darauf - den Ruhestand. Nicht mehr zur Arbeit gehen zu müssen.
Doch je näher der Zeitpunkt kommt, umso mehr Fragezeichen tauchen auf.

Oder eine andere besondere Situation: Das Unternehmen, in dem du arbeitest, macht dir ein Altersteilzeit-Angebot gemacht, weil Veränderungen im Unternehmen anstehen und du nach der Umbauphase nicht mehr gebraucht wirst.

Ein solcher Ausblick – nicht mehr ins Büro zu müssen - war schon irgendwie erhofft, aber nicht Realität.
Und dann ist es plötzlich greifbar – uff. In den Gesprächen zum Altersteilzeit-Angebot wird man mit Zahlen und Fakten konfrontiert - selten geht es um den Menschen, der sich plötzlich mit einer neuen Situation auseinandersetzten muss.

Wertschätzung für das, was man schon geleistet hat - hmm, findet das dann wirklich statt? Was geschieht mit den Ängsten und Unsicherheiten, die dann aufkommen? Daran denkt niemand und man wird i.d.R. alleine gelassen.

 

Wie kann man mit einer solchen herausfordernden Situation umgehen, um trotzdem mit Würde und Leichtigkeit in die neue Lebensphase gehen zu können?

Es lohnt sich ein wertschätzender biographischer Rückblick

Wie ist mein persönlicher Rückblick auf mein Arbeitsleben?

Was habe ich geleistet, welche Erfolge habe ich erzielt?

Was waren die schönen Momente?

Kann und darf ich das würdigen?

Welche Rückschläge gab es? Sind alle Unstimmigkeit geklärt?

Kann ich in Frieden aus dem Unternehmen gehen?

 

Zum Rückblick gehört dann auch der Blick nach vorne

Wer bin ich denn ohne Arbeit?

Plötzlich nicht mehr gebraucht zu werden?

Was mache ich jetzt mit meiner Zeit?

Worauf freue ich mich? Was wollte ich immer schon machen? Gibt es ein Herzensthema?

Welche Erfahrungen habe ich und wo könnte ich diese noch einbringen?

Was kann ich machen, um meine Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu verbessern?

Und, und, und...

 

Wie kannst du den Übergang in die neue Lebensphase meistern? Wer kann dich dabei dabei unterstützen?

Gespräche mit der Familie und Freunden sind wichtig und hilfreich und nicht wegzudenken. Vielleicht braucht es aber noch einen weiteren Schritt, da Ratschläge von Dritten nicht aus dem eigenen Herzen kommen.

 

Es lohnt sich in die Tiefe zu gehen und genau hinzuschauen.

Vielleicht taucht plötzlich ein Herzensthema auf, dem man sich dann voll und ganz widmen kann. Hierbei kann dann ein Coaching unterstützen.

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